DACH-WOHNUNG

Die Italiener gelten als Erfinder der Schlafgelegenheit auf dem Autodach. Was ein gutes Dachzelt ausmacht, müssten sie also wissen. Wir haben uns in das Maggiolina Airlander Small von Autohome gelegt und geschaut, wie es sich schläft.


Das Airlander Small ist ein vertikales Hubdachzelt. Boden und Dach bestehen aus einer GFK-Schale, die Seitenwände aus Zeltstoff. Mit einer Kurbel lässt sich das Dach senkrecht nach oben fahren, und es entsteht eine Art Kasten-Zelt. Das geht leicht. Man kann schon nach wenigen Minuten ins Bett kriechen. Gewindespindeln und ein Hebelsystem sorgen beim Kurbeln automatisch für das Aufrichten des Zelts. Beim Aufstellen muss man nichts beachten. Selbst bei starkem Wind lässt sich das Dach problemlos nach oben fahren. Etwas sorgfältiger muss man beim Einfahren des Zelts sein. Der haltbare und wasserdichte Dralon-Stoff darf durch die Aufstellhebel nicht eingeklemmt werden. Man muss ihn immer wieder falten. Bei starkem Wind kann das schon mal dauern. Aufgestellt bietet das Zelt auf beiden Seiten einen Eingang mit Fliegengitter- Einsatz. Das Dach hat eine Mehrschicht-Isolierung. Außerdem hat das feste Dach den Vorteil, dass es nicht durchregnen kann. Der Boden ist eine Sandwich-Konstruktion. Das sorgt für Isolierung von unten. Die Matratze bietet eine Liegefläche von etwa 130 auf 210 Zentimeter. Zwei kleine Kopfkissen, die genau wie die Matratze sehr bequem sind, gehören mit zum Lieferumfang des Airlander. Außerdem liefert der Hersteller eine Aluminiumleiter mit. Sie wird im Dachzelt aufbewahrt. Man sollte dafür aber gleich die optional erhältliche Tasche mitbestellen, da die Füße der Leiter auch mal im Dreck stehen können – und den will man wohl kaum auf der bequemen Matratze haben.
Das Dachzelt kann mit einer einfachen Schraubkonstruktion auf fast jedem beliebigen Dachträger montiert werden. Die Montage ist zu zweit schnell erledigt. Draufheben, ausrichten, festziehen und fertig. Im Lieferumfang ist leider keine Diebstahlsicherung enthalten, was einen kleinen Minuspunkt darstellt. Die Aluminiumschienen, die die Verbindung zum Dachträger herstellen, sind für fast jedes Dachträger-Fabrikat lang genug und gut zu erreichen. Auf unserem Testfahrzeug baut das Dachzelt ziemlich hoch auf, da der werksseitige Dachträger des FJ Cruiser sehr ausladend ausfällt. Trotzdem halten sich die Windgeräusche dezent zurück. Nur der Spritverbrauch steigt aufgrund des größeren Luftwiderstandes merklich an. Wir verbuchten fast 1,5 Liter Benzin mehr auf 100 Kilometer. Das Airlander Small ist die kleinste von drei erhältlichen Varianten. Allein liegt man darin sehr bequem, zu zweit wird es etwas eng. Wer mehr Platz braucht, kann auf die größeren Modelle ausweichen.
Text & Fotos: Martin Zink

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